Stephanie Merges

 

Merges Servicecenter

 

 

 

Lilli Cremer-Altgeld

 

 

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Bewusstseinsarbeit und Heilung

 

Wenn wir von Materie reden, so wissen wir bereits, dass es sich hierbei um manifestierten Geist handelt und damit um eine Energieform. Folglich beinhaltet Materie die Idee des Werdens und der Wandlung. Wird nun der Fluss der Energie gestoppt, durch welchen Umstand auch immer, so kommt es zu einer Verdichtung oder auch zu einem Energiestau. Dies kann sich körperlich als Krankheit, Aggression, Depression, Ideenlosigkeit oder in Ängsten Ausdruck geben. Grundsätzlich haben wir es immer mit einer Inbalance im Energiesystem zu tun, d.h. an einer Stelle gibt es ein Zuviel und an einer anderen ein Zuwenig. 

 

Betrachten wir uns einen Fluss, der durch herabfallendes Geröll gestaut wurde, so kommt es vor dem entstandenen Gerölldamm zu einem Rückstau und nach dem Damm beginnt das Wasser zu versiegen. Ähnlich ist es in unserem Körper, in unserem Leben oder bei jeder Arbeit, die wir tun. Begeben wir uns in den Fluss der Energie, so ist der Verlauf harmonisch und Entwicklung möglich. Für den Körper bedeutet das Gesundheit und für unser Leben Erfolg. Halten wir zurück, sind ängstlich oder misstrauisch, entsteht ein stau und mithin eine Störung. 

 

Geben wir zu wenig Aufmerksamkeit in eine Sache oder uns selbst, so kommt es zu einem Mangel, einem Zuwenig. Die Energie ist woanders geballt und steht hier nicht zur Verfügung. Bei uns selbst könnte das z.B. so aussehen: Wir beschäftigen uns viel mit unserem Job, mit dem Erfolg, mit den anderen und deren Wohlergehen, mit den Kindern, mit den Absicherungen, mit den äußeren Bestätigungen... und nicht mit dem Wohl unserer Seele, der Achtsamkeit gegenüber unserem Körper, unseren Regenerationsmöglichkeiten, unseren Bedürfnissen nach Ruhe oder dem Wunsch, noch innen zu hören. Folglich fließt nicht genügend Energie in diese Richtungen. Wir können daher nicht davon ausgehen gesund und glücklich zu sein, wenn wir uns nicht mit dem Wohlergehen unserer vielschichtigen Persönlichkeit beschäftigen. Äußere Absicherungen, genügend Geld oder berufliche Erfolge ersetzen nicht die positive Zuwendung, die wir uns selbst zugestehen. Zumal hinzu kommt: fällt der äußere Faktor weg, wohin fließt dann die Energie? 

 

Was das alles mit Bewusstsein zu tun hat und Heilung? Wir wissen bereits, dass Energie dahin fließt, wo unser Bewusst-Sein ist; dass ein Mangel dort entsteht, wo wir keine Bedeutung hingeben; dass Energie ein Bewusstsein hat, mit dem wir kommunizieren können; dass Energie im Fluss ist und einem von uns angestrebten Ziel zustreben kann und es einen Stau gibt, wenn ein NEIN (Angst, Unsicherheit, Unglaube) diesen Fluss verhindert. Ebenso wissen wir, dass Gesundheit einen harmonischen Fluss der Energie bedarf.

 

Beschäftigen wir uns also damit, wie es möglich ist, einen vorhandenen Stau aufzulösen. Alle Psychotherapien, jeder Arzt und letztlich wir selbst wollen das, denn es bedeutet Heilung. Damit die Energie wieder fließen kann, braucht es von uns eine neue Bewertung unserer Prioritäten. Würden die alten Verhaltens- und Denkweisen beibehalten, so hätten wir ja weiterhin da ein Zuviel und da einen Mangel. War unser Bestreben etwa bisher auf Sicherheit ausgerichtet, so braucht es nun auch Vertrauen. Lag die Intensität unserer Aufmerksamkeit bisher bei der Familie, so sollte sie nun auch für uns da sein. Sorgten wir hingegen hauptsächlich dafür, dass es uns gut ging, so wäre es ratsam, auch an andere zu denken. 

 

Genauso gilt das für die Art der Energieausrichtung. Wenn sich unsere Interessen hauptsächlich mit materiellen Dingen beschäftigen, so fließen auch die Energien dahin und unser Leben ist entsprechend manifest. Unsere Seele ist jedoch nicht materiell, sondern feinstofflich; folglich wird sie Mangel erleiden. Leichtigkeit und Beweglichkeit braucht feinstoffliche Energien. Freude und Liebe sind helle und sehr feine Energien, die unser Leben beflügeln können. Sicherheit und Kontrolle hingegen formen sich zu Grenzen, Abgrenzungen und Stopps. Sie bringen Schwere in unser Lebe und Ängste. Ängste deshalb, weil das Vertrauen in die kosmischen Energien und deren gestaltende Kraft fehlt. 

 

In unseren Träumen und Visionen versucht unsere Seele uns in Form von Bildern und Symbolen eine Botschaft zu übermitteln, die Hilfestellung leisten soll, damit wir erkennen, wo und wie wir gegen uns leben. Die Hinwendung nach innen ermöglicht, mit der wissenden Quelle in uns Kontakt aufzunehmen. 

 

Wäre es da nicht sinnvoll, wenn wir uns an diese Adresse wenden würden? Was hält uns ab? Haben wir Angst davor zu erfahren, wodurch wir uns selbst verletzen und welche Konsequenzen es hat, dies zu ändern? 

 

Wenn die Seele leidet, weil sie sich nicht entfalten kann, weil sie Vertrauen, Liebe, Freude, Mitgefühl, Kreativität nicht in unser Leben einfließen lassen kann, so verdichten sich die Energien und es kommt zu Staus bzw. zu einem Mangel. Der Kontakt nach innen und der Kontakt zu den gestaltenden Kräften ermöglicht Heilung und einen Fluss der Energien auf unterschiedlichen Ebenen. Doch kein anderer kann das für uns tun. Nur wir können uns selbst unseren Wert geben, uns um unsere Seele, um die Beflügelung unseres Geistes, unsere spirituelle Entwicklung kümmern und es liegt an uns, ob wir unser Bewußtsein hierfür nutzen. 

 

Wir haben alle die Möglichkeit uns zu heilen, uns zu trösten, uns zu lieben und wir haben die Möglichkeit, unsere höchsten Potentiale in unser Leben zu integrieren. Neue Werte, qualitatives Denken, Mut, Eigeninitiative, kreativer Lebensausdruck, spirituelle Ausrichtung und liebevolle Zuwendung, uns selbst und anderen gegenüber hebt unser Bewusstsein auf eine feine Schwingungsfrequenz und die entsprechen­den Energien können uns zufließen. Sicher verlangt es von uns Achtsamkeit, wenn wir unser Leben auf eine höhere Frequenz heben wollen. Ich denke, diese Anstrengung ist es wert. 

 

Wir können davon ausgehen, dass alle Gefühle und Gedanken, d.h. auch die Absicht, mit der wir Dinge tun, in unseren Zellen gespeichert ist. Dieses Körper­gedächtnis funktioniert wie unser Erinnerungsvermögen auch. Taucht eine ähnlich erfreuliche oder traumatische Situation auf, assoziiert es diese mit früher gemachten Erfahrungen. Der Körper entspannt sich oder zieht sich zusammen, es werden Glücks- oder Stresshormone ausgeschüttet. Sind wir achtsam und in einem guten Kontakt mit unserem Körper, so nehmen wir diese Signale wahr. Ignorieren wir sie, weil unser Hauptinteresse woanders liegt, geht der Kontakt zum Körper immer mehr verloren – und er bekommt ein Problem.

  

Eine holistische Behandlung ist mehr als Ursachenbehandlung, es ist ein „wieder Zusammenfügen“ von verlorengegangenen Teilen, eine Wiederherstellung der inneren Harmonie. Unter diesem Aspekt entstand die Transpersonale Imaginative Psychotherapie – TIP, eine ganzheitliche Behandlungsmethode. Der Ansatz ist hierbei der Mensch auf seinem Entwicklungsweg, mit all seinen Aspekten. Hierzu gehört auch das Bewusstsein.

  

Die Fähigkeit des Bewusstseins wird viel zu gering geschätzt. Dabei haben wir hier unser stärkstes Potential, denn es kennt die Grenzen des Intellektes nicht; wohl aber kann es durch diesen begrenzt werden. Wer mit dem Bewusstsein arbeitet lernt, sich auf eine veränderte Schwingungsfrequenz zu begeben oder in der Zeit vorwärts oder rückwärts zu wandeln oder  in seinen Körper einzutauchen und bei Bedarf mit einem Organ oder gar mit den Zellen zu reden. Mit der von mir entwickelten Methode TIP wird das jedem ermöglicht, der sich hierauf einlässt. So wird auch erfahrbar, weshalb sich eine Krankheit eingenistet hat und was der Körper, die Seele oder der Geist benötigen, damit eine Änderung zum Guten geschehen kann. 

 

Mit Hilfe unseres Bewusstseins können wir uns sogar an das All-Bewusstsein anschließen, daraus schöpfen, von dort Informationen und Hilfe erhalten. Heilern ist möglich, sich auf Distanz mit einem anderen Menschen in Verbindung zu setzen, aus seinem Energiesystem Informationen abzurufen und seiner Zell­struktur Energien zuzuführen. Spirituelle Fernbehandlungen basieren auf diesem Prinzip. Die Erforschung der morphogenetischen Felder durch Rupert Sheldrake hat hier viel Licht in dieses Phänomen gebracht.  

 

Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass wir uns in diesen feinen Schwingungs­bereich einklinken können. Das geht nicht, wenn wir uns im Wettbewerbs- oder im Vorteilsdenken befinden, Macht ausüben wollen oder mit Ängsten behaftet sind. Dadurch wären die Schwingungen auf einer niederen Frequenz, also dichter. Je klarer wir deshalb innerlich werden, je ganzheitlicher unsere Absichten sind und je intensiver unser Kontakt zu unseren inneren Bereichen ist, um so leichter wird es uns gelingen, uns mit den feiner schwingenden Energien in Verbindung zu setzen. Unser Bewusstsein ist hierbei der Mittler. 

 

Kommen wir zurück zu Materie und Bewusstsein. Materie ist langsam schwingende Energie. Die DNA ist der Träger der Informationen, besitzt die Fähigkeit der Reduplikation und hat ein enzymatisches Reparatursystem. Weil das so ist, ist es auch möglich, via Bewusstsein Informationen aus der DNA zu erhalten und eine Zellstruktur zu verändern. Durch unser Denken und Fühlen tun wir das unbewusst, doch im Sinne der Heilung ist es bewusst ebenfalls möglich. Voraussetzung ist immer die Bereitschaft zur Veränderung. 

 

Ich meine, wir sollten beginnen, bewusster und liebevoller mit uns selbst umzugehen. Wenn wir unser Bewusstsein auf eine harmonische Ausgewogenheit richten, wenn wir selbst schwierige Umstände unseres Lebens als Hinweis akzeptieren Veränderungen zu schaffen und Wandlung zu ermöglichen, so glaube ich, wird es auch friedlicher auf dieser Welt.

  

Nelson Mandela sagte hierzu: „Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind. Unsere tiefgreifendste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, die uns am meisten Angst macht." 

 

Eine holistische Behandlung ist auch ein Weg zurück zum eigentlichen Selbst. Wenn wir den Mut haben, uns in unserer Größe zuzulassen, entsteht in uns ein Licht, das Hoffnung heißt. Dadurch schöpfen wir den Mut, uns uns selbst zu stellen, unseren Ängsten und unseren Möglichkeiten, frei zu sein.

 

 

Ihre Stephanie Merges