Stephanie Merges

 

Merges Servicecenter

 

 

 

Lilli Cremer-Altgeld

 

 

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Bewusstseinsarbeit zur Heilung von Körper, Geist und Seele

Bewusstsein und Denken sind unterschiedliche Vorgänge. Wenn wir denken, greifen wir auf uns Bekanntes, auf Erlerntes und Erfahrenes zurück. Benutzen wir hingegen unser Bewusstsein, so treten wir mit einer unbekannten Dimension in Verbindung. Der grundlegende Unterschied ist damit die Weite. Das Denken bewegt sich innerhalb des uns bekannten Raumes, das Bewusstsein geht über diesen Raum hinaus.  

Jeder von uns hat die Möglichkeit der Entscheidung, wie viel Freiheit und wie viel Weite in seinem Leben sein darf.

Brauchen wir die Sicherheit des Bekannten, des Vorgelebten, des Vor­gedachten, so bewegen wir uns innerhalb der Grenzen des Denkens und den damit verbundenen Möglichkeiten. Vertrauen wir jedoch unserem Ursprung, dem spirituellen Wesenskern und wagen uns in den Raum der unbegrenzten Möglichkeiten, so gibt es keine Vorgaben, sondern neue Erfahrungen.

Wenn ich von unserem spirituellen Ursprung und dem Wesenskern rede, so gehe ich über den Körper hinaus bzw. in eine größer Tiefe und gebe dem Körper und seinen Gefühlen und Gedanken nur eine Teilexistenz unseres Seins. Gleichzeitig binde ich ihn in ein größeres Ganzes ein, als es unser Alltagsgeschehen normaler­weise zulässt. Und das beinhaltet eine Chance der Heilung, der Befreiung und der Geborgenheit.  

In meiner Praxis kann ich oft erleben, dass Menschen vor dieser Weite Angst haben, wenn sie in den Raum ihrer Seele eintauchen. „Es ist alles so hell und weit, es ist zwar alles da, doch außer mir keiner sonst. Das macht mir Angst.“ Wenn das Bewusstsein sich ausdehnt, so erkundet es den Raum der eigenen Möglichkeiten, und die sind vielfältig. Das Ergebnis ist dann das der eigenen Kreativität, des sich Zulassens und des sich Vorwagens in den unge­stalteten Raum des Möglichen.

Ich will damit sagen, dass alles in uns bereits vorhanden ist, das wir die Schöpferkraft nur nutzen brauchen. Unser Bewusstsein ist der Schlüssel zu diesem Raum. Je weiter und tiefer wir es ausdehnen, desto mehr Wissen fließt uns zu, Antworten auf bisher ungestellte Fragen.  

Die Angst, die hierbei aufkommt, ist die Angst vor unserer Größe und der damit verbun­denen Verantwortung.

In diesen Augenblicken wird uns bewusst, dass wir unser Leben selbst gestalten, dass es keine außenstehen­den Verantwortlichen gibt, sondern nur uns selbst. In diesen Momenten sind wir erwachsen und haben damit die volle Verantwortung für uns selbst. Das scheint unbequem zu sein, sonst würde es keine Angst machen und das Interesse hieran wäre größer. Und dabei haben wir die Chance, die sich uns hier bietet, nicht erkannt.

Was ist so schön daran zu jammern und zu klagen, sich über Probleme Gedanken zu machen, die noch gar nicht da sind? Welchen Vorteil hat es, den anderen zu sagen, was sie alles falsch machen und selbst nicht für sich zu sorgen, für das eigene Gute? Was bringt es zu sagen, „ich will glücklich sein“ und nicht zu wissen, was es dazu braucht?

Das Gefühl des Glücklichseins kommt aus der Tiefe unserer Seele. Es taucht immer dann auf, wenn eine Ecke dieses von Schätzen angefüllten Raumes der Seele beleuchtet wird, wenn die innere Fülle sich zeigen darf.

Wenn wir Liebe geben, so sind wir glücklich. Wenn wir Freude schenken, so sind wir glücklich. Wenn wir etwas wagten, was wir uns sonst nie zutrauten, so sind wir glücklich. Immer dann also, wenn der Austausch von Fülle geschieht und wir mehr von uns zulassen, sind wir glücklich. Wir fühlen uns größer, heller, aufrechter. Das Leuchten, dass dann aus unseren Augen strahlt, ist das Leuchten der Seele. Sie ist unsere Schatzkammer.

Mit unserem Bewusstsein können wir den Raum der Seele erkunden. Die Absicht, mit der wir ihn betreten wollen, ermöglicht oder versperrt uns hierbei den Zugang. Mit welchem Bewusstsein wir uns also zu uns vorwagen, bedingt das Ergebnis und die sich öffnenden Möglichkeiten. Inwieweit wir diese dann wahrnehmen und umsetzen, bleibt bei uns. Wir haben die Entscheidung und die Wahl. 

Im inneren Raum wirken die Gesetzmäßigkeiten des Alls.

Diese sind auf Weiterentwicklung, Ausdehnung, Erkenntnis aufgebaut. Die Schätze unserer Seele sind die zu integrierenden Werte unseres Lebens. Ist das Denken nur auf Habenwollen ausgerichtet, bleibt die Tür zur Seele verschlossen, denn es bewegt sich auf horizontaler Ebene. Richtet sich das Denken in die Seinsbereiche, bewegt es sich auf einer holistischen, vertikalen Ebene und  das Bewusstsein wird aktiviert. Die Tür zur Seele kann sich öffnen. Die innere Haltung ist somit maßgebend an Weite und Fülle oder Enge und Begrenzung beteiligt. Wer außer uns könnte hierfür die Verantwortung tragen? 

Mit Hilfe unseres Bewusstseins können wir nicht nur den Raum unserer Seele erkunden, wir können auch an dem Wissensspeicher der Menschheit anknüpfen.

Da wir ein Teil der Gesamtheit Mensch sind, stehen wir auch mit ihr in enger Verbindung, bilden einen Körper. Der Erfahrungsschatz der Menschheit birgt in sich ein großes Wissen, vergleichbar einer riesige  Bibliothek oder Enzyklopädie des Geistes der Menschen. Mit unserem Bewusstsein können wir in diesen Wissensraum ein­tauchen und die Er­kenntnisse erfahren. Das Ver­stehen eines solchen Vorganges ist tiefer und umfassender. Es verlangt von uns lediglich, uns zu öffnen. Mit unserem Denken können wir nur Gelesenes reflektieren und so zu einem neuen Verstehen kommen.

Es ist erstaunlich, wie wenig die Möglichkeiten des Bewusstseins genutzt werden und wie wenig ernst­haft hierüber geforscht wird, schließlich liegt hier ein enormes Wissen und viele Antworten können gefunden werden.

Die Fähigkeit sich zu öffnen und in den weiten Raum der Seele oder der Menschheitsseele einzutauchen haben spirituelle Medien. Sie schöpfen aus diesem Fundus. Doch grundsätzlich kann das jeder, die Voraussetzung ist nur, über die Grenzen des denkenden Verstandes hinaus zu gehen, das kleine Ego für eine Weile in den Hintergrund zu stellen und sich auf ein größeres Ganzes einzulassen. Der sich hierbei offenbarende Schatz ist unermesslich.

Doch nicht nur in die Weite, auch in die Kosmologie des eigenen Körpers kann das Bewusstsein eintauchen.

Da jede Zelle unseres Körpers Bewusstsein besitzt, ist es uns auch möglich, mit Hilfe unseres Bewusstseins, mit jeder Zelle in Verbindung zu treten. Unserem Denken ist diese Dimension verschlossen, da die Zelle für die meisten von uns unbekannte Bereiche besitzt. Ernährung, Stoffwechsel, Kommunikation der Zellen untereinander usw. sind noch nicht vollständig erforscht und somit spekulativ. Das Denken sagt deshalb: das ist nicht möglich; das Bewusstsein hingegen tut es einfach, denn es kennt die Begrenzung des Denkens nicht. Es tritt z.B. in Kontakt mit der Körperintelligenz. Da sie die Abläufe im Körper steuert, ohne dass wir uns darum kümmern müssen, ist sie zwangsläufig über die aktuelle Situation im Körper informiert und kann übermitteln, wodurch eventuelle Störun­gen aufgetreten sind.

Gehen wir dann in Kotakt mit einer Zelle oder einem Zellverbund wie z.B. der Leber oder dem Herzen, so können wir von ihnen die subjektiven und spezifischen  Informationen zur vorhandenen Situation erhalten. So erfahren wir vom Herzen vielleicht, dass es zu wenig Liebesenergie bekommt und sich deshalb schwer tut, aktiv zu arbeiten, weil dies die Kraft ist, die es benötigt. Die Leber hingegen berichtet vielleicht von einem Mangel an Bitterstoffen oder gestauter Wut, welche die Galle nicht abfließen lassen. Natürlich sind das nur einfache Beispiele und leicht nachvollziehbar, doch diese Informationen zu erhalten ist bereits Bewusstseinsarbeit.

Es ist auch möglich, innerhalb einer Zelle zu sein und den Ablauf oder die entstandene Störung zu erkennen. Und natürlich kann mit dem Bewusstsein auch eine Störung behoben werden. Hier, so denke ich, ist wohl das interessanteste Feld. Denken wir doch nur mal an einen Tumor. Treten wir mit ihm in Verbindung, so erfahren wir vom Wesen der Krankheit (so etwas gibt es auch), weshalb er da ist. Da jedes Geschehen im Körper eine Ursache hat, die meist komplexer Natur ist, ist es natürlich wichtig, diese Ursachen zu finden und zu beheben. Das beinhaltet auch, die innere Haltung zu verändern, da diese ja zu der alten Verhaltensweise führte. Die Zellen zu veranlassen, ihre krankhafte Zellteilung aufzugeben, sich wieder zurückzuziehen oder die Abwehr des Körpers so weit zu stärken, dass sie den Abbau der kranken Zellen vornehmen, ist ein weiterer Teil des Heilungsvorganges und eine sehr effektive Bewusst­seins­arbeit.

In meiner Praxis konnte ich auf diese Weise an vielen wunderbaren Heilungsgeschehen teilhaben. Ausschlaggebend  ist bei dieser Art der Bewusstseinsarbeit stets die innere Haltung. Angst und ein großes Ego - nur im bekannten Vorgaben denken - würde den Erfolg begrenzen oder gar verhindern. Mit dem Bewusstsein zu arbeiten braucht Vertrauen in sich selbst und die eigene Schöpferkraft, das Wissen um das Eingebundensein in ein größeres Ganzes und einer wissende Instanz in uns, die größer ist als unser Denken. Dadurch können die Grenzen der scheinbaren Sicherheit unserer normalen Alltagswelt erweitert werden und Wunder werden möglich. Gleichzeitig erhalten wir eine größere Sicherheit in uns selbst und viele Kleinlichkeiten lösen sich als Bagatellen auf. Das allein ist schon befreiend.

Wenn wir uns vorstellen, dass wir die Fähigkeit unseres Bewusstseins mehr zur Gesundung, Heilung und für unser inneres Wachstum  einsetzen. Wenn wir so weit kommen, dass nicht nur Einzelne, sondern viele den Zugang zum Seelenkörper der Menschheit erlangen und erfahren, dass es nur eine Entwicklung gibt, wenn auch auf unterschiedlichen Ebenen, so kann sich ein neues Verständnis auf dieser Welt ausbreiten und viele Kriege können wegfallen, denn sie werden als sinnlos erkannt. Wenn sich dieses neue Bewusstsein in dieser Welt etabliert, können wir sagen, bewusst in dieser Welt zu sein und unseren Auftrag verstanden zu haben. Dann nämlich arbeiten Verstand und Bewusstsein zusammen und wir nutzen unsere Fähigkeiten zu unserem Wohle. Ich denke, es rentiert sich innezuhalten und ein neues Bewusstsein zuzulassen.  

Ihre Stephanie Merges